Donnerstag, 12. September 2019
Klar bin ich nah am Wasser gebaut; vielleicht sogar im Wasser gebaut, wenn ich mir Cap und Capper anschaue; kommen mir die Tränen
Wenn der Bär eingreift und verletzt; kommen mir sofort die Tränen.
Nicht nur dabei traurige Filme und ich heule wie ein Schloßhund.

Das reinfühlen in Filmhandlungen haben wir, ein Freund und ich zusammen nachgespielt; Rollen anzunehmen und sich davon wieder zu trennen, war Teil unserer Kindheit.

Vor kurzer Zeit habe einen sclummen Fulm, wo ein Junge abstürzt, schwer verletzt und andere sind schuld daran; einer von denen wird ergriffen und ändert daraufhin sein Leben.

Er verliebt sich in die Tochter eines Gemeindepfarrers und nach einer Weile und vielen Dingen akzeptiert ihn der Vater; doch die Tochter ist krank; schwerkrank.

Sie stirbt, er bleibt zurück, bei dem Film kommen einem die Tränen.

Als Kind hab ich mal versucht einen Vogel, der verletzt war gesund zu pflegen, einen Tag ging es Vogel schlecht, dann allmählich besser und besser.
Am nächsten Tag hatte die Katze sich ihn geholt.

Als Kind gab es eine Zeit da musste fast ganze Haut geschnitten werden, denn da war ein Ausschlag drauf durch verschmutztes Chlotwasser, da hab ich nicht geweint bei, obwohl die Klinge weh getan hat; beim Arzt.

Ein bisschen später hab ich fast jede Gelegenheit genutzt, um von Bienen oder Wespen gestochen zu werden.
Im Fuß, beim schlafen im Oberschenkel und einmal das war besonders hart, da hat mir eine Biene ins Ohr gestochen. Bin dann zum Glück relativ nah am Krankenhaus gewesen, konnte direkt wieder zurück gehen. Sah auch schön aus mit so ner Art Netz über Kopf nächsten Tag in die Schule.
Das sind Situationen gewesen,; wo ich natürlich nicht geweint hatte; zumindest meistens nicht.

Bei ver liebtheit; ohne Erwiderung desselben Gefühls oder fühlen s des anderen, war es für mich härter, obgleich ich keine Tränen hatte.

Gehirn ist nicht nur Wasser, sondern auch ein bisschen anderes "Friede sei mit Dir" hatte ich einst gewusst und irgendwie ist es mir abhanden gekommen, zu viel Unruhe störte die Ruhe. "Friede sei mit Dit" nehm ich nun morgens mit in die Meditation stelle mir ein Teich vor und ein Tropfen ist wie ein gewaltiger Eindruck, wenn das Wasser ruhig in Frieden ist.