Donnerstag, 12. September 2019
Eine dunkle Kirche, ein Besucher, ein alter Mann ist bereits da und
die 4 Mönche und ungefähr die doppelte Anzahl Nonnen, die meisten von ihnen sitzen auf Meditationsbänkchen, zwei auf Stühlen, eine ältere Frau und ein Mann.

Es ist still und dunkel.

Das erste Licht durch Elektrizität hervorgerufen erscheint, die Gruppe der Dienenden erhebt sich und beginnt zu singen.
Wenig Licht erhellt die Szene, der Gesang endet, die Dienenden setzen sich wieder und Licht wird weniger, es ist nicht mehr ganz so dunkel, wie am Anfang, noch lange nicht hell.

Sie sitzen und es ist still.
Zeit vergeht.
Dann sind Glocken zu hören und eine Weile gleich einer Brandung kommt jemand, mehrere Menschen gehen langsam an mir vorbei, es sind nicht viele nur in der Stille nimmt mensch Geräusche intensiver war;:deswegen das Wort "Brandung" weiter nach vorne, näher ans ewige Licht, welches selbst als einziges in der Dunkelheit leuchtete.

Die Gruppe nimmt Platz viele haben sich die beiden Bücher mitgenommen, die die Psalmen enthalten die Mönche und Nonnen singen.
Wenige oder einige Minuten später beginnt der Gesang, die Laudes.

Das Licht, nicht das elektrische; nein, das Licht, welches durch die Scheiben hineinfällt wird jedem Atemzug intensiver, Vogelstimmen sind zu hören, der Tag erwacht.

Nach der Laudes ein letzter Blick zurück, der Blick fällt auf ein Fenster, wo so wunderschön hindurch die Sonnenstrahlen brechen und das Fenster in ein Licht tauchen, Tageslicht beendet die scheinbar ewige Nacht.

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Mittwoch, 11. September 2019
Begebenheit
ich war das zweite mal in der Vesper und anschließend in der Messe; beim ersten mal danach hatte ich ein Gespräch mit Esperina (Name geändert Personlichkeitsschutz) aus irgendwo Osten Europas, die mich anschaute; ein Gespräch ergab sich, sie sprach gebrochen englisch und ich kein oder kaum französisch, obgleich die Sprache einen wunderschönen Klang hat; ich hatte leider Latein in der Schule, somit habe ich französisch nie gelernt; aber das hier nur am Rande; komme ich gleich noch drauf zurück.

Sie erzählte mir das sie jeden Tag 1, 5 Stunden meditieren und eine Stunde in der Bibel lesen und das der Arbeitstag von ihnen um 5 Uhr morgens beginnt und Abends gegen 10 halb Elf mit der Nachruhe endet, wobei sie die Hände aufeinander legte und ihren Kopf darauf um zu verdeutlichen was sie sagen wollte; ich hatte verstanden.

Ein langer Arbeitstag.

Am nächsten Tag ging ich wieder zur Vesperstunde in die Kirche auf dem Weg dorthin kreuzten sich die Wege von Esperina mir; ich ging weiter.
Während der Vesper wollte ich irgendwie raus; das nicht französisch verstehen können nervte mich und schließlich ging ich möglichst leise und beschleunigte draußen angekommen meine Schritte und schaute kurz zurück und knallte im selben Moment gegen ein Schild mit dem Kopf, es tat weh.
Ich stand wieder auf; eine sec hatte ich mich in eine tiefe Hocke begeben; bis der Schmerz ein bisschen weg war und ich überlegte oder ging kurz in mich und ging zurück in die Kirche.

Relativ am Ende beim Segensgruß kam Esperina auf mich zu, ich konnte Blumen riechen, eine Art Parfüm; nicht aufdringlich, sondern eher dezent und sagte auf deutsch zu mir" Friede sei mit Dir" , ich war völlig perplex und murmelte eine Art Antwort.
Die Messe, der wohnte ich bis zum Ende bei; es wird übrigens von allen dort erst Brot geteilt und Wein; auch für alle.

Das "Friede sei mit Dir, diese vier Worte als alle Meditation in der letzten Zeit, die Worte hatten Bedeutung für mich; eine tiefe Bedeutung, von etwas was ich einst wusste, aber lange vergessen hatte.

Irgendwie leichter verließ ich die Kirche und war froh wieder zurück gegangen zu sein.
Die Schritte waren leicht und beschwingt, die Trauer war von mir gewichen; ich fühlte mich glücklich.

"Friede sei mit Dir"

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Sonntag, 11. August 2019
Umgang mit Zeit
Umgang mit Zeit; es ist eine Sichtweise; das der Umgang mit Zeit; in der heutigen Zeit ein eher häufig ungünstiger ist; ein Beispiel aus Zeitmangel hat mir jemand aus Niedersachsen in Polen erzählt werden Roboter für die Feldarbeit eingesetzt; eine Biologin sagte dazu, tja das ist ein Problem, da Roboter Unkraut als solches keinen Wert bei messen und zudem zu wenig Freiflächen existieren; kommt es dadurch (neben Pestizidnutzung etc.pp) zum Bienensterben.

Ein anderes Beispiel ist das, was als Klimawandel in den Medien heute gepostet, oder vermittelt wird; da ist Zeit ebenfalls ein Faktor; und zwar Zeit, die weniger genutzt wurde um bsp. Wälder anzupflanzen; die ihrerseits Zeit benötigen für ihr Wachstum; während CO2 in großen Mengen bereits in dem Weltmeeren eingebracht sind ( s. dazu Prof. Dr. Mojib Latif). In Thüringen im UNESCO Kulturerbe Buchenwald ist beschrieben, das ein Buchenbaum ca 70 Jahre Zeit benötigt zum wachsen; mit anderen Worten da ist Zeit wichtig und kostbar; nichtstun ist der Perspektive ein verschwenden von Zeit. In Indien und in Neuseeland wurden bereits Bäume gepflanzt in den letzten Jahren; das ist ein sinnvoller Angang mit klimatischen Herausforderungen umzugehen.

Jetzt Bäume pflanzen ist natürlich noch sinnvoll; und auch Waldbesitzer/ in werden; nur viele Waldbesitzer fühlen sich mittlerweile von Gesellschaft alleine gelassen; mit den Aufgaben; ihnen fehlen Zeit und Mittel; die Konsequenz viele sind erschöpft einige geben sogar auf.

Dasselbe könnte nahtlos über Landwirtschaft berichtet werden; da geben auch viele auf; weil der Zeitdruck und Kritik an ihnen selbst; von Gesellschaft und der Preis; insgesamt zur Aufgabe vieler Kleinbetriebe führen kann; ist das, das was der Verbraucher wirklich will ( s. Bericht "hart aber fair" mit unserer Ministerin für Ernährung etc.pp, Gästen wie Waldbesitzer; und Herr Plasberg)?

Natürlich gibt es noch unbekannte Möglichkeiten; wie beispielsweise in einem Bericht über Kanada; in dem ein Betriebe vorgestellt wurde; in dem CO2 aus der Luft gefiltert wurde, in erheblichen Maße soll ein solches passieren; und das Mittel was daraus gewonnen wird; soll dann zu einem Treibstoff beitragen; der auf Wasserstoff basiert.

An vielen Orten Zeit gespart wird; kommt es dadurch zu Problemen s. erhöhter Methan ( Bericht auf WDR 3; zum Thema glückliche und unglückliche Kühe).

Bei Reisen; ein Urlaub kann ganz entspannt anfangen, in einen Zug steigen und von der ersten Minute an Urlaub genießen. ( natürlich gibt s da auch viele, die über die Bahn sich äußern; etc.pp; natürlich; es gibt glaube ich sehr wenig; über das man / frau sich wenig streiten kann; in Beziehungen streiten ist vielleicht auch manchmal eine sinnvolle Zeitnutzung; vor allem bei Agreement, welches bei beiden Seiten eher Zustimmung, denn Ablehnung hervorruft (s. Herr Rossmann: "dann bin ich auf den Baum geklettert" (ISBN 978-3-424-20192-5), 2018; es gibt natürlich auch andere Unternehmer in diesem Segment wie beispielsweise der Besitzer von dm ( Rossmann und dm sind zwei Großunternehmer im Bereich "Drogeriemarkt).

Übrigens beide beteiligten sich an einer Spendenaktion für Russland; da wurden Spenden gesammelt; Nahrungsmittel etc.pp und da waren Russen dabei; die das erste mal wieder auf Deutsche trafen, nach dem zweiten Weltkrieg; die ihnen halfen; die Russen hatten Tränen in ihren Augen; vor wahrscheinlich so etwas wie Rührung; da hat sich was bewegt; ansonsten war Herr Rossmann laut des Buches, der gerne schnelle Autos fuhr; na klar; wer denn nicht; könnte gefragt werden ( sehe definitiv nicht alles durch eine Klimabrille).

Herr Rossmann schreibt einen interessanten Satz in seinem Buch: "da bin ich auf den Baum geklettert", 2018; schreibt er sinngemäß wer mehr hat; hat damit auch eine höhere Verantwortung; das ist ein Satz, der tatsächlich auf viele Projekte Herr Rossmanns zutrifft; er hat negative Dinge, Aspekte schlucken müssen; aber nie die Zuversicht vollständig verloren; sondern mehrheitlich an sich selbst geglaubt; tatsächlich relativ viel Gutes bewirkt.

Das bedeutet die Arme hochkrempeln, kann etwas bewirken; auch Maß halten kann aus der Perspektive von Vernunft unterschrieben werden; ist ebenfalls eine Sichtweise.

Es gibt andere Dinge; wichtige Dinge; ziemlich viele; muss man sich die Zeit für nehmen; ob man beim Fussball Spiel entspannen kann oder beim selbst gegen Ball treten; Möglichkeiten gibt s sicherlich viele; spielen wie Kinder hat viel mit vielleicht sogar mit guter Zeitnutzung zu tun; wenn s vorkommt?

Zudem viele Prozesse des Wasserkreislaufes; die Tiefsee betreffende Prozesse und auch die Sonnenenergierate; die Erwärmung durch die Sonne in Zukunft; evtl. auch das Vorhandensein ein dunklen Sonne ( s. Physik); davon sind viele Dinge; Zumindest laut meines Wissens, wenig klar; insbesondere die Tiefsee; da s ist ein Horizont; den Menschheit nur recht marginal einsehen kann.

Wenn jemand einer älteren Seniorin; sich die Zeit nimmt; ihr über die Straße zu helfen; sich dafür die Zeit zu nehmen; das kann nicht viel sein, naja wenn die Seniorin weniger alleine über die Straße kommt; sieht die Seniorin; dies wahrscheinlich anders.

Vielleicht sieht sie eine solchen Zeit Umgang als angemessen an?

Oder vielleicht auch mal ne Runde spazieren gehen; in einen Wald gehen; Aromatherapie; vielleicht ebenfalls ein sinnvoller Umgang mit Zeit?

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Freitag, 19. Juli 2019
Busfahrt; Essay ( endgültiger Titel; noch offen )
Die letzten Worte eines Gesprächs im Ohr habend, in dem mein Gegenüber gesagt hatte "am liebsten hätte ich dir damals in den Arsch getreten, denn so behandelt man(n) keine Frau," .

Doch ich hatte jemanden verlassen, die ich geliebt hatte und der Schmerz hatte mich gefunden.
Die Trennung lag über 10 Jahre zurück und doch hatte ich nie wirklich loslassen können. So stand ich am Busbahnhof Düsseldorf und wartete nun schon über eine halbe Stunde auf den Bus, der irgendwie nicht kommen wollte. Ein paar wenige Reisende, die denselben Bus nahm wie ich waren darunter. Bei einem Gespräch viel mir auf das mein Spanisch als Jugendlicher erworben anfangen hatte nicht das Maß eines Anfängers überschritt. Zugleich viel mir der Mangel an aktiven Wortschatz auf; bei der er Unterhaltung mit zwei spanischsprachigen Menschen.

Es sollte noch ein paar Minuten dauern bis der Bus endlich kam, mit dem Geld, welches mir zugesteckt worden war, hatte ich ca 85 Euro Bargeld bei mir und die erste Unterkunft in Lissabon am Abend des nächsten Tages war bereits gebucht; ich glaube die Unterkunft hieß Nirvana oder so ähnlich.
Mehr Geld besaß ich zur Zeit nicht, der Maurer für den ich gearbeitet hatte, hatte mir versichert das Geld sei auf dem Weg; Der Bus kam und ich stieg ein; alles zurück lassend, was mich an mein altes Leben erinnerte.

Nicht unweit der Mitte des Busses war mein Platz, ich schaute nochmals auf den Tickets nach viele Stunden fuhr der Bus bis Nordspanien und dort hieß es dann irgendwie umsteigen in den nächsten Bus mit Fahrrichtung Lissabon. Soweit der Plan, an eine Rückfahrt dachte ich nicht.

Der Bus fuhr nicht etwa durch, nein er machte bereits in Deutschland viele Stationen, wo Leute zustiegen, andere später in Frankreich zum Beispiel ausstiegen und andere wiederum zustiegen.

Irgendwo zwischen dem Übergang von Westdeutschland zu Süddeutschland kam ein Reisender hinzu, der den Platz neben mir einnahm.

Der Bus war fast lehr und mein Mitreisender packte seine Sachen in die vorgesehen Stellen und schlief kurze Zeit danach eim; ich blieb wach und schaute nach draußen, weniger um was zu sehen, mein Geist entspannte.

Einige Stunden später wachte mein Reisegefährte auf und wir unterhielten uns; er war jemand der eine Lese / Rechtschreibschwäche gehabt hatte und dennoch ein Medizinstudium beendet hatte. Ich hörte interessiert zu, er erzählte von seinem Leben als Landarzt, davon das er sich selbst seine Patienten aussuchen konnte und manchmal auch an andere Ärzte weitervermittelte, sofern keine gute oder für ihn akzeptable Zusammenarbeit möglich wurde, kam selten vor; aber es kam gelegentlich, selten vor
Er bildete sich laufend fort und alle zwei Jahre fuhr er nach Spanien um Javobswege zu gehen.
Für ihn war es, wie sich selbst wieder auf null stellen.

Sieben Jacobswege war er bereits gelaufen in den letzten 14 Jahren und einen davon auf Einladung eines Japaners in Japan; in Japan hieß der Weg nicht Javobsweg und führte allerdings ähnlich wie in Europa von Kloster zu Kloster.
Mein Begleiter war bei seinem ersten Weg mit blutenden Füßen in einer Unterkunft angekommen und hatte dennoch durchgehalten bis Santiago.
Er war Familienvater, hatte eine Tochter und war geschieden;

Es war ein Zufall, der ihn den Bus nehmen ließ, normalerweise flog er; doch diesmal hatte er sich kurzfristig entschieden mit dem Bus zu fahren.
Wir redeten eine Weile miteinander und dann überließen wir uns wieder der Fahrt.

In Nordspanien beim umsteigen, verabschiedeten wir uns; er wollte einen einsamen Winterweg gehen; während ich in einem Bus weiter Richtung Süden fuhr, dieser Bus war ein wenig voller, ein dunkelhäutiger Bewohner des vereinigten Königreichs England war mit an Bord.

Zwei jüngere Portogiesen, eine beleibtere Inderin, die sehr großes Interesse an soaps und vor allem bullywood hatte war ebenfalls Gast des Busses.

Nach ca 30 Stunden des sitzens mit einigen wenigen Essenspausen tat mein Hintern weh; ich wusste nicht mehr wie ich sitzen konnte und die Fahrt sollte noch fünf Stunden dauern.
Vielleicht war ich auch zu schlank; es war unschön; versuchte mich neu zu positionieren und entspannte; das half ein wenig.

Die letzten 2 Stunden waren dennoch hart; aber ich redete mit einigen der Fahrgäste, mit dem Menschen, der in England wohnte, wg dem starken Pfund, wie er sagte; er hatte auch mal in Deutschland gewohnt; stammte aus Afrika und schickte Geld zu seiner Mutter regelmäßig nach Hause und versuchte viel zu verdienen; das warum er in England lebte.

Eine Inderin aus einer reichen Familie saß vor mir, sie brauchte nicht arbeiten und lebte bollywoodfilme, sie machte den Eindruck als würde sie Bollywood aufsaugen regelrecht; ihr Vater sorgte sehr gut für seine Tochter; jeder Jeck ist anders.

Ein junger Portogiese erzählte das er später mal auf dem Land leben wolle, relaxen und sich Zeit nehmen für das was für ihn wichtig ist. Er sagte in Städten ist es viel stressiger zu leben.

Irgendwann kamen wir dann endlich am Busbahnhof in Lissabon an. Ich checkte noch die Adresse, wo das Hotel sein sollte; am nächsten Tag sollte der Jacobsweg, der portogiesische Jacobsweg für mich beginnen.

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Mittwoch, 13. April 2016
Das Wunder jeder Geburt
Genetische Informationen werden verbunden von weiblichen und männlichen Prinzip des Kosmos und aus dieser Fülle von Informationen entsteht ein neues Leben. Im ersten Schrei, Atem holten ist dieses neue Leben durch Atem bereichert.
Zeit zuvorkommend; vorher, noch eingebunden in der Harmonie zwischen Mutter und Kinder, hört das Kind die ersten Töne.

Genetische Verbundenheit zeichnet uns Menschen aus: die Informationen werden evoltiert geteilt und ein neues Leben entsteht im Inneren einer Frau.

Jeder neue Geburt ist ein Wunder des Lebens.
Für Frieden, Licht & Liebe.

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Mittwoch, 23. März 2016
Pilgerreise; auf dem Jacobsweg
Pilgerrreise; auf dem Jacobsweg

Nach Stunden bin ich endlich angekommen, fertig und ziemlich kaputt in einem mittelgroßen Ort, irgendwo in Südportugal. Dann suchte ich noch mindestens eine halbe Stunde die Unterkunft, mal eine Straße, dann eine andere; dann endlich fand ich die bomberos voluntarios; die freiwillige Feuerwehr. Nachdem man mich eingelassen hatte, konnte ich endlich das tun; was jeder Pilger und jede Pilgerin; am Ende eines langen Weges liebt, duschen.

Der Tag fing an, ich packte meine paar Sachen zusammen, die ich am Tag zuvor mit der Hand gewaschen hatte und befestigte sie an meinem Rucksack, befestigte die Wasserflasche wie üblich außen am Rucksack und verstaute die Sachen, die ich rausgenommen hatte im Rucksack.
Dann ging ich los, um erst mal einen Kaffee zu trinken und kleines Frühstück zu mir zu nehmen, das bisschen Spanisch, welches ich spreche reicht gerade zum bestellen und wird von den Portugiesen zumeist verstanden.

Nach dem Frühstück laufe ich los, es vergeht etwa eine Stunde und sehe Rudolf ( Name verändert, wg. Persönlichkeitsschutz) wieder und wir gehen gemeinsam weiter; wir treffen uns jeden Tag irgendwo auf der Strecke, da wir dasselbe Tempo haben und irgendeiner von uns Rast macht und der andere vorbeikommt. Wir reden wieder viel über Philosophie, den Tod, das Leben und alles mögliche.
Er ist ein sehr guter Gesprächspartner.

Es vergeht der Tag, wieder ein wunderschöner, sonniger Tag, in einem zwar armen, doch wunderschönen Land, in Portugal.
Am Abend trennen sich unsere Wege, wie jeden Abend, weil ich mich wieder zur einer Feuerwehrunterkunft bewege, die kostenfrei sind ( es können Spenden dort gegeben werden, zumeist; oder einer kleiner Beitrag ist gewünscht) und Rudolf übernachtet in einer anderen Unterkunft.
Jeder ist unterschiedlich.

Am Abend treffe ich zwei Niederländerinnen wieder, die ich schon kannte und sehr schätzte, die eine von beiden, sagt mir, dass sie sich als Gruppe zum Abendessen treffen und ich sage ihnen, wir sehen uns dort.
Dann laufe ich noch ein bisschen durch den Ort; an einer kleinen Kirche setzte ich mich kurz hin und sehe ein kleines Insekt, welches seinen Weg geht.
Ich bleibe einen Moment in mir sitzen, nehme meinen Körper wahr, ganz genau und bleibe einen Moment in der Ruhe sitzen.

Beim Abendessen sagt mir ein Norweger, du musst alleine laufen, immer; ich gehe ausschließlich alleine. Ich erwidere ich niemals, da ist immer ein Weg unter meinen Füssen, ständig sind Tiere unterwegs und Pflanzen und Bäume begleiten mich auch; es kann sogar sein, dass ein Reisender meinen Weg kreuzt und wir eine Zeitlang nebeneinander oder hintereinander laufen. Er setzt wieder an, ich höre im zu, dann verabschiede ich mich von der Gruppe und gehe zurück zur Feuerwehrwache. Es ist eine schöne klare Nacht.

Auf der Wache begegnet mir eine Feuerwehrfrau in zivil, sie hat wunderschöne Augen und ein Lächeln veredelt ihr Gesicht. Sie geht heute Abend aus, so viel verstehe ich von ihr, da sie ein paar Brocken Spanisch spricht, die ich verstehe. Ich setzte mich mit meinem Block nach draußen zu ihren Kollegen, die alle nur portugiesisch sprechen und beobachte die Sterne am Himmel. Die hübsche Feuerwehrfrau fährt davon und ich sitze noch einen Moment oder vielleicht ein bisschen länger draußen zwischen ihren Kollegen, die ich nicht verstehe; aber auch nicht muss.

Feuerwehrleute sind unglaublich wichtig, überall auf der Welt.

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Montag, 21. März 2016
"Bach" Johann Sebastian Bach erzählt in jeder Note von"
GOTT sagte Elke Heidenreich und ergänzte durch etwas sehr spannendes, Shakespeare wußte unglaublich viel über den Menschen, die Natur ist auch von ihm beseelt, glaube ich.

Ein jüdischer Autor schreibt ein wundervolles Buch, wo es um ein rituelles Reinigungsbad geht und darum, dass einige russische Auswanderer glauben, das Gebäude, welches vor ihrer Haustür entsteht, sei ein Schachclub für Sie, urkomisch und zugleich humorvoll und liebevoll soll die Geschichte von dem Autoren sein.

Auf dem Jacobsweg begegnete ich zwei jungen, jüdischen Frauen, eine von ihnen war auch in Indien und liebte dieses Land. Sie kannte auch Meditation, ich weiß nicht woher.

Nachdem ein Missverständnis zwischen uns ausgeräumt war, halfen sie mir beide bei der richtigen Aussprache der Esme Gebetes.

Diese beiden Frauen, vor allem, diejenige, die in Indien hatte eine wunderbare Art auf Menschen zuzugehen, auf völlig Fremde und als gute Bekannte, oder Freunde verließ man sich.

Ich glaube Humor, wie jedes Gefühl Im Menschen hat seinen Platz. Ich glaube desweiteren, dass GOTT vielleicht schmunzelt, wenn sie / es/ er sieht, das Menschen überlegen, dass Ursache und Wirkung GOTT, vor allem unendlichen GOTT genauso wenig widersprechen, wie Zufälle und Mathematik oder Physik, denn wir leben doch alle wegen Milliarden von Zufällen ( oder Ursachen und Wirkungen, die noch nicht erkannt sind).

Ich glaube die Vernunft des Menschen, erkennt das ein Mensch davon profitiert das es einem anderen Menschen besser geht.
Die Vernunft lässt uns gemeinsam Leben und vielleicht auch zum Leben erwachen.

Bei allem schönen im Moment sein; ist die Reflexion über sich selbst auch eine Art Moment, der manche bittere Selbsterkenntnis enthält, Petrus beispielsweise hatte Angst vor Behörden der damaligen Zeit; bin so anders, wo hatte ich selbst Angst;:wo habe ich Angst und wo habe ich Fehler gemacht; vielleicht auch aus Angst oder Minderwertigkeitsgefühlen; Fehler erkennen ist ein bitterer Schmerz; denn sich stellen ist aber auch eine kleine Befreiung von Schuld; nicht immer wieder in dieselben Maschen zu laufen.
Bin wenig dazu neigend mich mit großen zu vergleichen, dafür fällt mir eine deutliche Portion Größenwahnsinn.

Nur selbst die ganz großen hatten mal Angst und später waren sie dann völlig angstfrei.
Das ist bemerkenswert bei den Jüngeren Jesu. Irgendeine Form von tiefgreifender Veränderung /:Transformation hat in ihnen stattgefunden.

Musik der großen Bach war in ihrer Art vollkommen neu; Bach hat Musikgeschichte geschrieben.

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Sonntag, 7. Dezember 2014
Zivildienstleistender Seele - wie geht es Dir? Ist Priester durch das Beichtgeheimnis der schwierigste Job der Erde?
Du erkennst Dich selbst im Leid des anderen und manchmal auch in der Freude

Als evangelische Kirche ist man natürlich auch die Kirche von Johann Sebastian Bach "Jesus meine Freude" und von Dietrich Bonhoefer

Ein Samariter half ohne zu schauen, wer da lag.

Die Gruppe Queen singt so erkennennisreich Pain is so close to pleasure &; die Rolling Stones singen so megageil "Satisfaction".

"If you try sometime; you get what you need". ( The Rolling Stones") you never walk alone ( fanhymne Fußball Liverpool und Dortmund).

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